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Ratgeber

DATEV Schnittstelle: alle Wege zu DATEV im Überblick

von Daniel Stoll /
Illustration: fünf Wege – DATEV-Format, XML online, Online-API, DATEVconnect und Partnerlösung – laufen in DATEV zusammen

Eine DATEV Schnittstelle ist kein einzelnes Produkt, sondern ein Sammelbegriff für fünf Wege, auf denen Daten aus einem anderen Programm in DATEV ankommen oder aus DATEV gelesen werden: eine Datei im DATEV-Format, die XML-Schnittstelle online, die Online-APIs am DATEV-Rechenzentrum, die lokale Schnittstelle DATEVconnect und fertige Lösungen von Herstellern, die einen dieser Wege bereits eingebaut haben. Welcher davon passt, hängt an drei Fragen: Wer bucht, Sie oder Ihre Kanzlei, und soll deshalb eine fertige Buchung oder ein Beleg ankommen? Wo läuft Ihre Software? Und gibt es für Ihr Programm schon eine geprüfte Lösung?

Diese Übersicht ordnet die fünf Wege, sagt für jeden, wofür er gebaut ist, und verweist für die Einzelheiten auf unsere ausführlichen Artikel. Sie richtet sich an Unternehmen und Software-Verantwortliche, die ein CRM, ein Rechnungsprogramm, einen Shop oder eine Eigenentwicklung an DATEV oder an die eigene Steuerkanzlei anbinden wollen. Wer von einem CRM wie Pipedrive kommt, findet den Zusammenhang mit der Fakturierung aus dem CRM dort ausführlich. Stand der Angaben ist der 7. Oktober 2026; alle DATEV-Seiten haben wir an diesem Tag abgerufen.

Was ist eine DATEV Schnittstelle?

Jede technische Verbindung, über die Buchungen, Belege, Stammdaten oder Lohndaten aus einem fremden Programm in eine DATEV-Anwendung gelangen oder aus ihr gelesen werden. DATEV selbst unterscheidet dabei zwei Welten: Dateiformate, die ein Programm erzeugt und die jemand einspielt, und Programmierschnittstellen, über die ein Programm die Daten selbst überträgt. Bei den Programmierschnittstellen trennt das Verzeichnis aller API-Produkte im DATEV Developer Portal noch einmal zwischen „Online APIs“ am Rechenzentrum und „Desktop APIs“ im Netzwerk des Kunden.

Für die Praxis ergibt das fünf Wege:

Weg Was ankommt Wo die Übergabe läuft Typischer Fall
Datei im DATEV-Format fertige Buchungen und Stammdaten Import im Rechnungswesen-Programm Sie oder Ihr Programm buchen vor
XML-Schnittstelle online Rechnungs- und Kassendaten, auf Wunsch mit Belegbild DATEV Unternehmen online die Kanzlei bucht aus Vorschlägen
Online-APIs (Datenservices) je nach API Buchungen, Belege oder Lohndaten DATEV-Rechenzentrum Cloud-Software, automatische Übergabe
DATEVconnect Lesen und Schreiben im Rechnungswesen lokales Netzwerk des Kunden Software im eigenen Haus
Fertige Partnerlösung je nach eingebautem Weg wie oben Sie wollen nichts selbst bauen

Die Tabelle zeigt schon die wichtigste Unterscheidung: Die ersten beiden Zeilen sind Formate, die Zeilen drei und vier Übertragungswege, die letzte eine Einkaufsentscheidung. Viele Angebote, die als „Schnittstelle DATEV“ oder „DATEV Anbindung“ beworben werden, kombinieren ein Format mit einem Übertragungsweg. Die Frage, die Klarheit schafft, lautet deshalb immer: welches Format, über welchen Weg?

Wie kommen Daten aus Fremdprogrammen im DATEV-Format an?

Als CSV-Datei mit festem Aufbau, die das Rechnungswesen-Programm per Stapelverarbeitung einliest. Das ist die klassische DATEV Schnittstelle für Fremdprogramme. Laut Einstieg zum DATEV-Format trägt die Datei das Präfix EXTF_ im Namen; Zeile 1 ist eine Kopfzeile mit Metadaten, Zeile 2 die Überschrift der Spalten, ab Zeile 3 folgen die Nutzdaten, alle Felder durch Semikolon getrennt.

Inhaltlich transportiert das Format vor allem Buchungsstapel und Stammdaten wie Debitoren, Kreditoren oder Sachkontenbeschriftungen. Die DATEV-Hilfe zur Stapelverarbeitung beschreibt es als Standardformat, das „Hersteller von Fremdsystemen“ für den standardisierten Datenaustausch anbieten können; wie der Export aus dem jeweiligen Programm funktioniert, erfahren Sie laut DATEV vom Software-Hersteller. Daraus folgt eine Arbeitsteilung, die oft übersehen wird: DATEV legt fest, wie die Datei aussieht. Ob Ihr Warenwirtschafts-, Rechnungs- oder Shopsystem sie erzeugen kann, entscheidet allein dessen Hersteller.

Eingespielt wird die Datei auf drei Wegen. Die Seite zu Import und Export im DATEV-Format nennt den manuellen Import über die Stapelverarbeitung, einen automatisierten lokalen Import über das Konsolenprogramm KrStaPv.exe und die Übertragung über das DATEV-Rechenzentrum mit der Online-API accounting:extf-files. Hinter dem dritten Weg steht der Buchungsdatenservice, beschrieben im Abschnitt zu den Online-APIs weiter unten. Wer eine eigene Exportfunktion baut, stellt die Dateien vorab mit dem Prüfprogramm, das DATEV für das Format bereitstellt, auf die Probe, bevor sie bei der Kanzlei ankommen.

Das Format eignet sich, wenn fertige Buchungssätze entstehen sollen, also wenn Sie selbst kontieren oder Ihr Programm das zuverlässig vorbereitet. Es erreicht jede Kanzlei mit einem DATEV-Rechnungswesen-Programm, verlangt aber Abstimmung: Die Kopfzeile der Datei trägt unter anderem Sachkontenrahmen, Beginn des Wirtschaftsjahres und Sachkontenlänge, und die Sachkontenlänge muss laut DATEV mit der Einstellung des Mandats übereinstimmen. Welche Einstellungen in der Praxis auseinanderlaufen, haben wir im Vergleich der Lexware-Wege zu DATEV aufgelistet.

Wofür ist die XML-Schnittstelle online gedacht?

Für Belege mit Struktur, nicht für fertige Buchungen. Ein Rechnungs- oder Kassenprogramm packt Rechnungsdaten und, wenn vorhanden, das zugehörige Belegbild in ein Paket, das in DATEV Unternehmen online landet; daraus werden Buchungsvorschläge, die die Kanzlei prüft. Übertragen wird von Hand mit dem kostenlosen Programm Belegtransfer oder automatisch über die Online-API accounting:dxso-jobs, die DATEV als Rechnungsdatenservice 1.0 vermarktet.

Zwei Punkte entscheiden über die Wahl. Erstens bildet die XML-Schnittstelle laut DATEV nicht alles ab: Reine Sachkontobuchungen und Stammdaten von Kunden und Lieferanten lassen sich darüber nicht übergeben, dafür ist das DATEV-Format da. Zweitens ist sie kein E-Rechnungsformat, auch wenn der Name daran erinnert. Aufbau, Größengrenzen und den Unterschied zum Rechnungsdatenservice haben wir in der Erklärung der XML-Schnittstelle online im Detail zusammengestellt.

Welche Online-APIs bietet DATEV an?

Für das Rechnungswesen fünf, für Lohn und Personal sechs, dazu unter anderem eine für Kassen. Alle laufen über das DATEV-Rechenzentrum und sind damit der Weg für Software, die in der Cloud läuft und Daten ohne Zutun eines Menschen übergeben soll. Angemeldet wird, etwa bei accounting:extf-files, per OAuth 2.0 mit OpenID Connect, also mit einem Login des Nutzers bei DATEV statt mit einem festen Schlüssel.

Im Rechnungswesen bilden drei APIs den Kern. accounting:documents überträgt Belegbilder, accounting:dxso-jobs Belegbilder mit strukturierten Rechnungs- und Kassendaten, und die API accounting:extf-files bringt Bewegungs- und Stammdaten im DATEV-Format ins Rechenzentrum, wo die Kanzlei sie in ihr Rechnungswesen abruft. Sie ist die Technik hinter dem Buchungsdatenservice, den DATEV dort als Austausch von Buchungen, Stammdaten und Belegbildern zwischen ERP- oder Faktura-Lösungen und den DATEV-Programmen beschreibt. accounting:clients fragt ab, welche Datenservices für einen Bestand freigeschaltet sind. Die fünfte, accounting:dataexchange, liest Buchhaltungsdaten zurück und ist als einzige der fünf Rechnungswesen-APIs im Portal als kostenpflichtig mit eigenen Nutzungsbedingungen gekennzeichnet.

Für Lohn und Personal führt dasselbe Verzeichnis sechs eigene Schnittstellen, fünf davon zu DATEV LODAS und DATEV Lohn und Gehalt. hr:files liefert Stamm- und Monatsdaten aus Ihrer Anwendung an den ASCII-Import der Lohnprogramme, hr:exchange tauscht Stammdaten und Monatsaufzeichnungen aus, hr:exports und hr:payrollreports holen Ergebnisse und Auswertungen der Abrechnung zurück, und hr:eau fragt Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ab. Die sechste, hr:documents, gehört zu DATEV Personal und übermittelt Dokumente an die DATEV Personalakte. Für Kassen gibt es cashregister:import, das Dateien direkt von Kassengeräten hochlädt. Wer eine Zeiterfassung oder ein Personalsystem anbinden will, sucht also an anderer Stelle als ein Rechnungsprogramm.

Offen ist der Weg nicht in dem Sinn, dass man einen Schlüssel beantragt und loslegt. Wer eine dieser APIs selbst in seine Software einbaut, durchläuft ein von DATEV begleitetes Onboarding mit Abnahme, auch für den reinen Eigenbedarf; was das kostet und verlangt, steht im Artikel Pipedrive mit Buchhaltung und DATEV verbinden. Beim Kunden kommt die Bestellung des Datenservices hinzu, meist über die Kanzlei; Buchungsdatenservice und Rechnungsdatenservice 1.0 kosten dort Gebühren.

Wann kommt DATEVconnect infrage?

Nur, wenn Ihre Software im Netzwerk des DATEV-Kunden läuft oder wenigstens in seinem Browser, und im zweiten Fall nur, solange dort jemand den Browser geöffnet hat; eine unbeaufsichtigte Übergabe ist auf diesem Weg nicht möglich. DATEVconnect ist eine Desktop-API: Sie wird auf dem Rechner mit der DATEV-Installation eingerichtet, liest und schreibt dort in beide Richtungen und braucht eine Lizenz, die jeder Kunde selbst im DATEV-Shop bestellt, auch wenn sie nichts kostet. Für einen Dienst, der serverseitig aus dem eigenen Rechenzentrum übergeben soll, sieht DATEV sie nicht vor; Dienstleister, die DATEVconnect trotzdem aus dem Internet erreichbar machen, überbrücken das mit einem eigenen Gateway aus der DATEV-Umgebung heraus.

Ihr Vorteil liegt in der Gegenrichtung. Offene Posten oder Salden aus dem laufenden Bestand lassen sich so lesen, während die Online-Variante accounting:dataexchange auf dem letzten Archivstand beruht. Für Warenwirtschaft oder Dokumentenmanagement im eigenen Haus ist das ein echter Grund. Lizenzfragen, Einrichtung und die Ausnahme für gehostete DATEV-Umgebungen haben wir unter warum DATEVconnect nur lokal arbeitet zusammengefasst.

Wie finden Sie eine fertige Lösung im DATEV-Marktplatz?

Indem Sie mit dem Namen Ihrer Software anfangen, nicht mit dem Namen der Schnittstelle. DATEV beschreibt den Ablauf auf seiner Seite Digitale Prozesse mit Schnittstellen optimieren in vier Schritten: erstens die Bezeichnung der eigenen ERP- oder Faktura-Software notieren; zweitens den Datenservice suchen, indem Sie im DATEV-Marktplatz nach der Software suchen und auf der Seite des Partners im Abschnitt „Schnittstellen“ den passenden Datenservice ablesen; drittens bestellen und einrichten, entweder selbst oder über die Kanzlei; viertens die Daten holen und in der DATEV-Anwendung weiterverarbeiten.

Im Marktplatz stehen zwei Arten von Anbietern, und der Unterschied ist für Ihre Auswahl wichtig. DATEV-Marktplatz Partner dürfen laut den Antworten für Software-Hersteller mit dem Satz „von DATEV technisch geprüft“ werben und haben eine eigene Seite. Daneben gibt es eine Sammelseite der DATEV Schnittstellen Anbieter, die einen Datenservice eingebaut haben, ohne Partner zu sein. Dort heißt es: „Die Anbindung von DATEV-Datenservices (Online-APIs) ist für jeden interessierten Software-Hersteller möglich.“ Für die Prüfung der Schnittstelle gelten dieselben DATEV-Vorgaben.

Findet sich Ihre Software auf keiner der beiden Listen, empfiehlt DATEV, den Hersteller nach einer standardisierten Schnittstelle zu fragen, und verweist als letzten Ausweg auf sein eigenes Team für individuelle Softwarelösungen. Für Online-Händler nennt DATEV auf der Seite „Digitale Prozesse mit Schnittstellen optimieren“ eigene Zahlungsdatenservices für PayPal und Amazon, mit denen sich die Umsätze dieser Zahlungsdienste automatisch den Rechnungsdaten zuordnen lassen.

Ein Befund aus der Recherche für diese Übersicht zeigt, warum sich der zweite Blick lohnt. Auf der Seite „Digitale Prozesse mit Schnittstellen optimieren“ wird für steigende Rechnungsmengen im Online-Handel noch der Rechnungsdatenservice 2.0 als Lösung genannt. Laut der Kündigungsmitteilung von DATEV lässt sich dieses Produkt seit dem 1. Januar 2026 nicht mehr bestellen und wird zum 31. Dezember 2026 ganz eingestellt; der ähnlich benannte Rechnungsdatenservice 1.0 ist davon nicht betroffen. Prüfen Sie deshalb bei jedem Datenservice die Versionsnummer, bevor Sie einen Prozess darauf aufbauen.

Wie kommt ein CRM zu DATEV?

In aller Regel nicht direkt, sondern über die Fakturierung. Ein CRM verwaltet Kontakte, Deals und Angebote; DATEV verlangt Belege und Buchungen. Dazwischen liegt der Schritt, in dem aus einem gewonnenen Deal eine Rechnung mit Nummer, Pflichtangaben und Steuer wird, und dieser Schritt passiert in einem Rechnungs- oder Buchhaltungsprogramm. Erst dieses Programm übergibt dann über einen der Wege oben an DATEV.

Wer nach „DATEV CRM“ sucht, meint deshalb meist eine Kette aus drei Gliedern: CRM, Rechnungsprogramm, DATEV. Für Pipedrive gab es bei unserer Prüfung im September weder eine eingebaute Verbindung zu DATEV noch eine App im Pipedrive Marketplace, die DATEV direkt anspricht. Dafür lassen sich mehrere Buchhaltungsprogramme an Pipedrive anbinden, die ihrerseits als DATEV-Marktplatz Partner per Rechnungsdatenservice 1.0 oder Buchungsdatenservice übergeben. Die Liste nennt der Artikel „Pipedrive mit Buchhaltung und DATEV verbinden“, verlinkt im Abschnitt zu den Online-APIs. Er zeigt auch Wege ohne Buchhaltungssoftware: Make und n8n haben je einen Baustein, der über einen weiteren Anbieter bis zu DATEV führt. Der n8n-Weg nutzt dabei DATEVconnect über eine Brücke dieses Anbieters und setzt deshalb eine DATEV-Installation bei Kanzlei oder Betrieb voraus, auch in der gehosteten Form DATEVasp. Für Lexware gilt der Vergleich weiter oben.

Ein direkter Weg aus dem CRM ist technisch möglich, aber an Bedingungen geknüpft. Die Software müsste selbst Belege mit allen Pflichtangaben erzeugen, über eine Online-API übergeben und dafür das Onboarding bei DATEV durchlaufen; DATEVconnect fällt für ein Cloud-CRM, das von selbst übergeben soll, ohne eine solche Brücke weg, weil DATEV den Zugriff aus dem Internet nicht vorsieht. Wir entwickeln eine solche direkte Anbindung, den DATEV Connector. Er ist noch nicht verfügbar, frühestens 2027, und muss dasselbe Verfahren bei DATEV durchlaufen wie jede andere Lösung. Für die meisten Vertriebsteams bleibt der Weg über das Rechnungsprogramm ohnehin der naheliegende, weil die Kanzlei damit bereits arbeitet.

Welcher Weg passt zu welchem Fall?

Das entscheidet sich an der Rollenverteilung mit Ihrer Kanzlei, nicht an der Technik. Drei Fragen grenzen die Auswahl zuverlässig ein, und zwar in dieser Reihenfolge:

  • Wer bucht? Bucht die Kanzlei Ihre laufenden Belege, braucht sie Rechnungsdaten, auf Wunsch mit Belegbild, also die XML-Schnittstelle online oder den Rechnungsdatenservice 1.0. Buchen Sie selbst oder bereitet Ihr Programm fertige Buchungen vor, passt das DATEV-Format, als Datei oder als Buchungsdatenservice.
  • Wo läuft Ihre Software? Im eigenen Netzwerk mit DATEV-Installation kommt DATEVconnect infrage. Läuft sie in der Cloud und soll von selbst übergeben, bleiben die Online-APIs, eingebaut von einem Hersteller oder von Ihnen selbst mit Onboarding, oder ein Dienstleister, der eine Integrationsplattform an DATEV anbindet.
  • Gibt es schon eine geprüfte Lösung? Steht Ihr Programm im DATEV-Marktplatz, ist der Datenservice dort benannt und die Frage meist erledigt. Wenn nicht, fragen Sie zuerst den Hersteller nach einer standardisierten Schnittstelle. Daneben stehen drei Wege: ein Datei-Export, der zur Antwort auf die erste Frage passt (DATEV-Format für fertige Buchungen, XML für Belege), eine Integrationsplattform oder eine eigene Entwicklung.

Zwei Grenzfälle kommen häufig vor. Wer einmalig von einem anderen Programm zu DATEV wechselt, braucht keine dauerhafte Schnittstelle, sondern eine einmalige Datenübernahme, die Sie am besten mit der Kanzlei planen. Und wer Lohndaten liefert, etwa aus einer Zeiterfassung, nutzt die Personal-APIs statt der Rechnungswesen-Schnittstellen, oft mit einem anderen Ansprechpartner in der Kanzlei.

Häufige Fragen

Kostet eine DATEV-Schnittstelle Geld? Das hängt am Weg. Eine Datei im DATEV-Format einzulesen, kostet auf DATEV-Seite keine eigene Gebühr; die Datenservices über das Rechenzentrum kosten eine Gebühr, der Buchungsdatenservice jeden Monat, der Rechnungsdatenservice 1.0 nur in Monaten, in denen Belege übertragen werden. Sobald Belege in DATEV Unternehmen online landen, fallen weitere Gebühren an. Die Lizenz für DATEVconnect kostet nichts, verlangt aber eine DATEV-Installation. Die Einzelpreise haben wir in unserem Artikel zu Lexware und DATEV aufgeschlüsselt. Eigene Entwicklungen tragen zusätzlich die Kosten des Onboardings.

Brauche ich als Unternehmen selbst DATEV-Software? Nicht zwingend. Beim Dateiexport genügt es, dass Ihre Kanzlei mit DATEV arbeitet und die Datei einliest; Datenservices bestellt meist ebenfalls die Kanzlei. Die XML-Schnittstelle und der Rechnungsdatenservice 1.0 setzen allerdings einen Bestand in DATEV Unternehmen online voraus, der Gebühren kostet, und DATEVconnect eine DATEV-Installation, im eigenen Netzwerk oder als DATEVasp.

Was unterscheidet einen DATEV-Marktplatz Partner von einem Schnittstellen Anbieter? Beide haben eine DATEV-Schnittstelle nach den Vorgaben von DATEV umgesetzt. Nur Marktplatz Partner haben eine eigene Seite im Marktplatz und dürfen mit „von DATEV technisch geprüft“ werben. Schnittstellen Anbieter stehen auf einer Sammelseite.

Gibt es eine DATEV-Schnittstelle für Lohndaten? Ja. Die Online-APIs für die Lohnabrechnung übergeben Stamm- und Monatsdaten an DATEV LODAS und DATEV Lohn und Gehalt und holen Ergebnisse zurück. Sie sind von den Schnittstellen des Rechnungswesens getrennt.

Am Ende ist die passende DATEV Schnittstelle selten eine Frage der Programmierung, sondern der Abstimmung: wer bucht, wo Ihre Software läuft und ob es schon eine geprüfte Lösung gibt. Klären Sie diese drei Punkte mit Ihrer Kanzlei, bevor Sie sich für ein Produkt oder eine Entwicklung entscheiden. Wenn Sie den Fall mit uns durchgehen wollen, schildern Sie uns kurz, welche Daten heute wie zu Ihrer Kanzlei kommen.